Du nimmst das Gerät in die Hand, und das Mundstück ist feucht. Oder die Innenseite der Tasche klebt. Einweg läuft aus ist die eine Möglichkeit. Die andere ist Dampf, der an der kühlen Stelle wieder zu Tropfen geworden ist. Der Ort entscheidet. Kleine Tropfen nur im Mundstück sind Kondenswasser. Klebt Liquid am USB-C, an den Luftöffnungen unten oder am unteren Gehäuse, ist das ein Leck. Dann nicht weiterziehen und nicht laden.
Tropfen nur im Mundstück
Der Dampf ist warm. Das Mundstück ist kühler und sitzt am oberen Ende. Dort wird ein Teil des Dampfes wieder flüssig. Das ist kein Loch im Tank. Die Tropfen bleiben im Luftweg. Unter dem Gerät steht keine Pfütze, und der Ladeanschluss bleibt trocken.
Beim Tornado 15000 sitzt das Mundstück oben auf dem Rohr. Feuchtigkeit nur an dieser Spitze, bei trockenem unteren Rand, ist Kondenswasser.
Mit einem Tuch abwischen. Nicht ins Mundstück hineinblasen und das Gerät nicht schütteln. Beides schiebt Flüssigkeit den Luftweg hinunter, Richtung Akku. Danach mit dem Mundstück nach oben auf ein Tuch stellen. Die nächsten Züge können noch feucht schmecken, solange der Luftweg nicht leer ist. Tritt dabei unten nichts aus, bleibt es Kondenswasser.
Lag die Spitze nach unten in der Tasche, klebt oft der Stoff. Auch dann zuerst den unteren Rand und den USB-C ansehen. Sind die trocken, kommt die Feuchtigkeit aus dem Mundstück.

Liquid unten oder am USB-C
Klebt es am unteren Gehäuse, in den Luftöffnungen dort oder am Ladeanschluss, ist Liquid aus dem Tank in den Bereich des Akkus gelaufen. Eine dünne Schicht reicht. Nicht die Menge entscheidet, sondern der Ort. Die Prüfung gilt für die Einweg-Modelle und für die ECO-Modelle im Shop.
Beim Tornado 20000 liegen der USB-C und eine breite Luftöffnung nebeneinander an der unteren Kante. Liquid in dieser Öffnung oder auf dem Anschluss ist kein Tropfen im Mundstück.

Bei der Digital Box 12000 sitzt der USB-C in der Metallkappe unten, daneben eine kleine Öffnung. Nass an dieser Kappe heißt: das Kabel bleibt draußen.

Beim Altera 14K öffnet der USB-C im Boden, im selben Ende wie der Akku. Ein feuchter Anschluss liegt damit schon im Akkubereich. Das gilt auch dann, wenn das Datenblatt an einem Modell Pass-Through nennt: der nasse Anschluss bleibt ohne Kabel. Ein weiterer Zug schiebt mehr Flüssigkeit in denselben Weg.

Sind Mundstück und Unterseite beide nass, gilt die Unterseite: Leck, nicht Kondenswasser. Hochstellen bringt Liquid, das schon am USB-C sitzt, nicht in den Tank zurück. Den Anschluss abwischen und ihn später wieder nass vorfinden, ohne dass du gezogen hast, ist dasselbe Zeichen.
Das Gehäuse bleibt zu. Nachgefüllt wird das Liquid nicht. Flüssigkeit auf der Haut mit Wasser und Seife abwaschen. Wohin das Gerät dann gehört, steht unter Wohin mit der leeren Einweg.
Harter Zug und offene Airflow
Ein langer, harter Zug holt mehr Liquid in den Luftweg, als dabei verdampft. Was übrig bleibt, sitzt als Tropfen im Mundstück. Mehrere Züge direkt hintereinander machen dasselbe. Solange die Unterseite trocken bleibt, ist das Kondenswasser und kein Leck.
Eine verstellbare Airflow nennt das Datenblatt an zwei Modellen. Beim Altera 14K ist es ein Schieber unten, zwischen MTL und DTL, direkt neben dem USB-C. Was die beiden Zugarten sind, steht unter MTL oder DTL. Weit auf DTL und dazu ein harter Zug bewegt mehr Liquid in den Luftweg. Der Schieber ändert den Zugwiderstand. Den Tank öffnet er nicht.

Der Tornado 15000 hat denselben Punkt als Drehregler am Gehäuse. Weit offen gilt dasselbe: mehr Luft, mehr mitgerissenes Liquid, mehr Tropfen oben.

Enger stellen stoppt kein Leck. Sitzt das Liquid schon am USB-C, bleibt der Anschluss unbenutzt. Der Regler betrifft nur die Tropfen im Luftweg.
Feste Airflow
Bei den übrigen Modellen im Shop nennt das Datenblatt keinen verstellbaren Luftregler. Es gibt dort keinen Schieber und keinen Drehregler. Ein harter Zug kann das Mundstück trotzdem feucht machen. Die Prüfung bleibt der Ort: nur oben ist Kondenswasser, unten am Anschluss ist ein Leck.
Wärme in der Tasche
Liegt das Gerät in einer engen Tasche oder in einem warmen Auto, wird das Gehäuse warm. Das vorgefüllte Liquid wird dünnflüssiger und findet den Luftweg leichter. Abstellen mit dem Mundstück nach oben, nicht in der prallen Sonne und nicht mit der Spitze nach unten in einer geschlossenen Tasche.
Wärme erklärt Tropfen im Mundstück. Sie erklärt nicht, warum der USB-C nass ist. Föhnen oder auf die Heizung legen macht das Liquid dünner. Den nassen Anschluss beseitigt das nicht. Wird nach dem Liegen der Anschluss feucht, gilt wieder: nicht weiterziehen, nicht laden, Gehäuse zu.



